Oskar Schuster Klettersteig

Da war toll! Heute Morgen bin ich von der Langkofelhütte gestartet in Richtung Klettersteig. Es war kühl und neblig. Zunächst gab es einen steilen Aufstieg von knapp 400 Hm bis zum Einstieg. Es dauerte etwa eine Stunde bis ich dort war. Die ersten etwa 100 Hm war eine Genußklettetei. Zwar ungesichert aber nicht zu steil, mit sehr guten Griffen und Tritten im Fels. Da hat mir wieder die Kletterhallenerfahrung sehr genutzt. Mit Hand Haltepunkt suchen, höhertreten, eindrehen, aufstehen, nächsten Haltepunkt suchen. Die Bewegungen waren schön. Ich war der einzige im Steig und konnte mir viel Zeit lassen. Nach dieser Phase kamen die seilversicherten Stellen, teilweise mit Stahlleitern. Der Fels ließ sich überall gut begehen. Die Tour war aber konditionsmäßig anstrengend. Soviel klettern bin ich nun doch nicht gewöhnt. Nach 75 min Stand ich auf dem Gipfel des Plattkofel, 700 Hm über der Langkofelhütte. Für die Klettertour habe ich meine große Kamera in der Hütte gelassen und habe nur Hsndy-fotos machen können. Heute übernachte ich in der Tönt Demetz Hütte über dem Sella Joch. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


Langkofelhütte

Heute war es nur eine kurze Tour von der Tsierer Alpl Hütte zur Langkofelhütte, mit Pausen etwa 5 h. Morgens war es neblig, ich bin erst gegen 10 Uhr gestartet. Es wurde doch noch ein sonniger Tag. Die Wanderung führte wieder durch Zirbenwälder mit ihrem einmaligen Duft. Die Langkofelhütte ist eine alte Hütte mit viel Charme. Morgen möchte ich der Klettersteig -Gattung noch eine Chance geben, ich werde den Oskar -Schuster Steig hinauf zum Plattkofel die versuchen. Die Speicherkarte meiner Nikon ist wieder so voll, das ich keine Bilder über die Nikon App auf das Handy geladen bekomme. Deshalb heute nur ein paar Handy Fotos.
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Maximilian Klettersteig

Heute habe ich meinen ersten Klettersteig begangen. Es waren atemberaubende Aussichten, aber auch ein wenig Ausgesetztsein. Hier in den Dolomiten werden Stahlhilfen nur an den Stellen angebracht, wo man ohne einfach nicht weiterkommt. Man kann sich an den Drahtseilen zwar sichern, aber sie sind recht spärlich angebracht. An etlichen Stellen wo es wirklich steil runtergeht ist echte Felskletterei gefragt und von Sicherung keine Spur. Vom Schwierigkeitsgrad würde ich es etwa 2-3 einstufen. Und die dreipunkte Regel immer beachten: immer nur entweder ein Fuß oder eine Hand vom Fels lösen, so dass zu jedem Zeitpunkt drei Haltepunkte vorhanden sind. Die Strecke führte über ausgesetzte Grate. Nach etwa 3 einhalb Stunden war ich wieder in der Tierser Alpl Hütte. Die Tour hat sich wirklich gelohnt! Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


Zum Schlernhaus

Über einen wundervollen Höhenweg bin ich vom Plattkofel zum Schlern gewandert. Der Weg führte auf einer Höhe von etwa 2.100 m bis 2.400 m von einem Massiv zum anderen. Die Ausblicke waren großartig. Das Wetter war hier unbeständig, im Moment regnet es, es war aber den Tag über trocken. Die Berge waren wolkenverhangen, ab und zu hüllte mich eine Wolke ein und ich stand im Nebel. Die Wolken zogen weiter, so dass immer wieder auch msl die Sonne durchkam. Die Temperaturen waren wechselhaft. Gestartet bin ich mit kurzem Hemd und Windbreaker, zwischendurch hatte ich noch zusätzlich eine Fliessjacke an, zum Schluss trug ich nur noch das kurze Hemd. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


Plattkofel

Heute morgen sagte der Wetterbericht bis Mittag Regenfreiheit voraus, ab Mittag Regen mit Gewitterneigung. Nicht die besten Voraussetzungen für Klettersteige. Da wollte ich eine kleine Vormittagstour machen und dann schauen, wie sich das Wetter entwickelt. Ich bin heute Morgen auf den Plattkofel (2.968 M) gestiegen. Nur mit leichtem Gepäck: 1 l Wasser, Poncho, Windbreaker und Kamera. Etwa 4 kg Gesamtgewicht. Man, war das ein Gefühl mal ohne Trekking Rucksack unterwegs zu sein. An der Hütte stand ein Schild, dass 2h Gehzrit zum Gipfel zeigt. Mit meinem leichten Gepäck habe ich nur 1:15 h gebraucht. Was leichtes Gepäck so ausmacht. Leider war die Fernsicht nicht so gut, die Wolken hingen tief. Pünktlich um halb eins fing es zu regnen an, ich war um 12 Uhr glücklicherweise wieder an der Hütte. Morgen werde ich über Höhenwege oberhalb der Seiner Alm zum Schlernhaus wandern. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


“Umwege”

Am 22.08. will ich in Venedig sein. Wenn ich so weiter mache, bin ich am 03.08. da, also etwa 2 einhalb Wochen zu früh. Deshalb habe ich mich entschlossen die 2.5 Wochen hier in den Dolomiten zu bleiben und noch einige Touren zu machen, ganz unabhängig vom Ziel Venedig. Mittlerweile habe ich 17 der 28 Etappen hinter mir, etwa 17.000 Höhenmeter von insgesamt 22.000 geschafft, habe 336 km von 555 km absolviert. Wenn ich direkt weiter machen würde, dann wäre ich in 5 Tagen aus den Alpen heraus in den italienischen Voralpen. Es sind nur noch 73 Kilometer in den Alpen, 52 km in den Voralpen und 81 km in der Ebene bis nach Venedig. Heute Morgen bin ich von der Route abgewichen und mit dem Bus nach Cannazei gefahren, habe mir eine Klettersteigausrüstung zugelegt und bin zur Plattkofel Hütte gewandert (ca. 1.000 Hm, 15 km). Der Weg führte über weite Strecken durch wunderschöne Wälder, stets begleitet von Gebirgsbächen bis über die Baumgrenze zur Hütte auf 2.300 m ü.NN. Es war ein steiler aber schöner Aufstieg. Am 07.08. Werde ich wieder am Fedaia See übernachten und die Venedig Strecke zu Ende bringen. Bis dahin will ich noch eine Reihe von Wanderungen machen und Klettersteige begehen. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


Piz Boé zum Marmolada

Wow! Das war ein Farbenspiel auf dem Piz Boé bei Sonnenuntergang. Wir sind um kurz vor 5 aufgestanden um auch den Sonnenaufgang zu sehen. Die Bilder sind sozusagen die Rohbilder der Kamera. Sie bräuchten noch ein wenig Fresh Up von z.B.Lightroom, damit sie den Eindruck a ch authentisch wiedergeben. Es war grandios! Auf der Südost-seite des Sella-Massivs hatten sich Gewitter gebildet. Die statische Ladung in der Luft war so stark, dass an einigen Stellen auf dem Gipfel die Haare sich bewegten und die Kopfhaut anfing zu kribbeln. Nur schnell weg von den Ionisationpunkten um einer Blitzgefahr zu entgehen. Das Dach der Hütte war von einem engmaschigen Netz von Blitzableitern überzogen. An den Enden des Daches war jeweils ein starkes Stahlseil über das Dach gezogen, dass tief im Fels verankert war. Was müssen hier für Kräfte bei Sturm herrschen? Nach diesen unglaublichen Lichtstimmungen ging es über den Passo de Pordoi zum Fedaia See. Auf dem Weg hatte sich wieder ein Gewitter gebildet. Es blieb gottseidank hinter einer Bergkette, ich habe nur Regen abbekommen, konnte ihn Dank Poncho abwettern. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


Grödner Joch – am Füße der Sella Gruppe

Das war eine Tour heute. Sie begann auf lieblichen Almen, führte über schroffe, feindliche Scharten durch die Pütz-Gruppe am Langental vorbei zunächst zur Puez Hütte. Nach einer Einkehr dort ging es über weitere Scharten zum Grödner Joch, wo ich heute übernachte. Morgen geht’s dann in die Sella-Gruppe zum Pilz Boé, der höchste Gipfel der Dolomiten. Dort werde ich in der Fassa Hütte direkt unter dem Gipfelkreuz auf etwa 3150 m übernachten. Die Tour heute war sehr abwechslungsreich mit einem bisschen Regen am späten Nachmittag, was den Lichtstimmungen zu Gute kommt. Die Bergwelt mit ihren einmaligen Kontrasten ist mehr als faszinierend. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet



In den Dolomiten

Es war eine tolle Etappe von der Kreuzwiesenalm / Lüsener Alm zu den Dolomiten. Gestern hatten wir den ersten Blick auf die Dolomiten, heute schlafe ich die erste Nacht in ihnen, auf der Schlüter Hütte. Der Weg war recht lang und schweißtreibend, aber wunderschön. Er führte plus /minus 100 Hm um die Baumgrenze oft durch Zirbenwälder und Alpenwiesen mit ihrem besonderen Duft. Die Ausblicke sind atemberaubend, besonders wenn man in einer Höhe von 2.000 m und mehr unterwegs ist. Das Wetter könnte besser nicht sein, die Sonne scheint viel und die Fernsicht ist gut. So soll es such die nächsten Tage bleiben. Morgen nehme ich mir einen Tag Wanderauszeit und lass die Seele im tollen Alpenambiente baumeln. Mittlerweile habe ich Etappe 14 von 29 vollendet und habe somit auch von den Etappen her Halbzeit. Wenn ich jetzt nicht einen Gang raus nehme, dann bin ich knapp 3 Wochen zu früh in Venedig. Mir war aber wichtig so schnell wie möglich die Hälfte zu schaffen um die verbleibende Zeit aus vollen Zügen genießen zu können. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet



Kräuterwiesenalm Hütte – Blick auf die Dolomiten

Nun habe ich weitere zwei Karten durchwandert, jetzt sind es vier. Von der Kräuterwiesenalm hatten wir die ersten Blicke auf die Dolomiten. In Pfunders waren wir 10 München-Venedig Wanderer. Für diese Tour haben 9 den Bus für die erste Teiletappe, etwa 11 km, genommen. Ich war der einzige, der zu Fuß gegangen ist. Schließlich will ich zu Fuß über die Alpen. Auch ein noch so kleines Stückchen mit Bus, Auto, Bahn, Lift oder sonstiges würde für mich einen Schatten auf meinen Weg über die Alpen werfen. Ich will unbedingt die gesamte Strecke zu Fuß erleben. Von den Höhenmetern habe ich jetzt knapp mehr als die Hälfte der gesamten Tour absolviert. Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Bis auf meine rechte Ferse, die ich noch täglich verbinden muss, geht es mir bestens. Leider spüre ich die Ferse bei nahezu jedem Schritt,  aber es wird von Tag zu Tag besser. Mein Körper hat sich an die starke Belastung prima gewöhnt. Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet