Maximilian Klettersteig

Heute habe ich meinen ersten Klettersteig begangen. Es waren atemberaubende Aussichten, aber auch ein wenig Ausgesetztsein. Hier in den Dolomiten werden Stahlhilfen nur an den Stellen angebracht, wo man ohne einfach nicht weiterkommt. Man kann sich an den Drahtseilen zwar sichern, aber sie sind recht spärlich angebracht. An etlichen Stellen wo es wirklich steil runtergeht ist echte Felskletterei gefragt und von Sicherung keine Spur. Vom Schwierigkeitsgrad würde ich es etwa 2-3 einstufen. Und die dreipunkte Regel immer beachten: immer nur entweder ein Fuß oder eine Hand vom Fels lösen, so dass zu jedem Zeitpunkt drei Haltepunkte vorhanden sind. Die Strecke führte über ausgesetzte Grate. Nach etwa 3 einhalb Stunden war ich wieder in der Tierser Alpl Hütte. Die Tour hat sich wirklich gelohnt! Von meinem Sony Xperia™-Smartphone gesendet


1 Kommentar

  1. Hallo Frank! Den Maximilian-Klettersteig sind wir vor ein paar Jahren mit unserer Tochter gegangen. Auch wir hatten das Gefühl: anspruchsvoll aufgrund sparsamer Verwendung von Drahtseilen! Da muss man beim Klettern schon die Nerven behalten! Wenn Dich das Klettersteig-Fieber trotzdem gepackt hat, hier ein paar Tipps, die ich aus eigener Erfahrung kenne und die meiner Meinung nach besser, d. h. durchgängig, gesichert sind:
    Oskar-Schuster-Steig auf den Plattkofel
    Pisciadu-Klettersteig
    kleine Cir-Spitze am Grödner Joch (Cir V)
    Sass Rigais (Ostseitiger Anstieg)
    Col Rodella am Sellajoch (kurz, aber aussichtsreich)
    Stevia-Klettersteig im Langental (bin ich noch nicht selbst gegangen; modern, steil, sehr gut gesichert – laut Klettersteig-Führer)

    Ich wünsche Dir weiterhin gutes Bergwetter und eine tolle Zeit!
    Petra

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