Trekking-Tour mit Benjamin – Teil I

Im letzten Beitrag hatte ich es bereits angekündigt: Von Freitag früher Nachmittag (etwa 15 Uhr) bis Sonntag (gegen 17 Uhr) haben Benjamin Claussner und ich eine Trekking DSC_1108Tour im Schwarzwald gemacht. Es war eine Rundtour mit Start-/Zielpunkt in Schönwald.  Wir sind mit Equipment für eine autarke Tour losgezogen. Mein Rucksack wog etwa 17 kg + 2 kg Kamera. Insgesamt sind wir etwa 34 km gelaufen bei 1.523 Höhenmetern (nur hoch).

Die erste Tour führte uns durch ein DSC_1033Moor mit wirklich tollen Ausblicken. Benjamin zeigte mir einige Wildpflanzen, die essbar sind und faszinierende Aromen hatten. In der ersten Nacht haben unsere Tarps DSC_1047DSC_1053

 

 

 

nahe einer Feuerstelle aufgebaut. Abends wurde es empfindlich kalt, aber unser Feuer wämte uns. Nachts hatten wir Bodenfrost. Trotz Biwak-Sack und Schlafsack (bis angeblich 0 Grad Komforttemperatur) war es wirklich kalt und ich bin häufig aufgewacht. Nichtsdestotrotz war es super einfach unter einem Tarp zu schlafen! Morgens fing es an zu regnen. Der Regen hielt sich (leider) den ganzen Tag, so dass mein neuer Poncho prima zum Einsatz kam. Er hat sich bestens bewährt. Er wird später unter “Ausrüstung” beschrieben. Wir mussten unser Lager im Regen abbauen und später nach Ankunft im neuen Lagerplatz auch im Regen wieder aufbauen. Trotz des Wetters war es eine wunderschöne Wanderung durch eine märchenhafte Welt.DSC_1064

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Da es regnete mussten wir einen Wetterschutz am Feuer aufbauen. Als richtiges Team haben wir es schnell hinbekommen: nicht schön, aber selten :-)DSC_1076

Es war urgemütlich dort unter unserem Schutz vor dem Feuer. Was fehlte, war ein Glas Wein :-). Uns ging das Trinkwasser aus und hatten schon Sorge am nächsten Morgen ohne Kaffee dazustehen. Da es regnete und windete hatten wir uns überlegt, dass es schöner ist in der Schutzhütte, die neben der Feuerstelle stand, zu übernachten. Daraufhin habe ich mein Tarp umgespannt um Regenwasser aufzufangen. Mit Benjamins Wasserfilter hatten wir so bestes Trinkwasser in Hülle und Fülle. Mein Tarp hat ca. 9 m2 Fläche und so konnten wir in einer knappen halben Stunde genug Wasser für uns sammeln.

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Die Nacht war deutlich wärmer und wir schliefen prima.

…Teil II folgt.

 

1 Kommentar

  1. Hallo!
    ich verfolge schon seit einiger Zeit Deinen Blog und möchte Dir ein Riesenkompliment für die wunderschönen Bilder und Berichte dalassen!

    Weiter so! Ich freue mich schon darauf weiteres von Dir zu lesen!

    Liebe Grüße,
    Juliane

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